Sir Peter fühlt mit Jens Lehmann. Auch ihm wurde einst verboten weiterhin mit dem Hubschrauber zur Arbeit zu fliegen.
Sicherlich kennen viele Menschen dieses Problem.
Für Sir Peter brach damals eine Welt zusammen. Er erinnert sich noch detailliert an den Tag als der Bürgermeister die lange Auffahrt zu seiner Mansion emporstieg. Sir Peter saß zu diesem Zeitpunkt gerade auf seinem Klo und sah den Bürgermeister durch das Fernglas. Er hatte das Badezimmer extra so anlegen lassen. Das Treffen verlief in einer eisigen Atmosphäre. Es fielen viele hässliche Worte. Hinterher fühlte sich Sir Peter übergangen, vorgeführt, verraten.
Aber trotz aller Ungereimtheiten akzeptierte er diese Entscheidung und lebte seine Leben bis heute im freiwilligen Exil. Doch die Vergangenheit holte ihn ein. Der Fall Lehmann nun ließ alte Narben wieder aufreißen von denen er dachte, dass sie lange verheilt waren. Neue Hoffnung waberte in Sir Peter auf.
Ihm bleibt nichts als die blanke Hoffnung nach Gerechtigkeit. Die Hoffnung darauf, dass Jens Lehmann einen anderen Weg gehen wird. Die Hoffnung, dass sich Lehmann nicht von einer Minderheit einschüchtern lässt. Die Hoffnung, dass einer nun aus dem Dunkel derer tritt, den der Flug mit dem Hubschrauber zum Arbeitsplatz zum Verhängnis wurde. Wie lange hatte er auf diesen Tag gewartet?
Ich bin ein Fan von Sir Peter, von Jens Lehmann bin ich keiner.